Wir finden ein Training bei Krankheit nicht sinnvoll. In der Regel kannst Du keinen genügend hohen Trainingsreiz setzen, weil Dein Körper ja schon geschwächt ist.
Selber pausieren wir dann lieber, lassen den Körper wieder zu Kräften kommen und sind dann hoffentlich bald wieder wirklich fit. Für etwas Bewegung sorgt allenfalls ein Spaziergang an der frischen Luft oder wir arbeiten mal wieder an der Beweglichkeit (Faszientraining mit der Blackroll zum Beispiel).
Bei Gruppentrainings sind wir immer noch etwas kritischer, da durch den Open-Window-Effekt einfach ein höheres Ansteckungsrisiko für die anderen Teilnehmer besteht. Ausdauertraining/Intervalle stärken zwar langfristig das Immunsystem. Kurz nach dem Training ist es allerdings schwächer und anfälliger für Infektionen.
Für selbstständige Trainings sehen es einige Ärzte bei einer Erkältung etwas lockerer.
Es gibt aber durchaus auch kritischere Stimmen, da immer mehr Sportler an einer lebensbedrohlichen Herzmuskelentzündung erkranken. Eine Herzmuskelentzündung führt im besten Fall zu einer mehrmonatigen Sportpause, im schlimmsten Fall zum Tod.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wir pausieren lieber ein paar Tage mehr, als im dümmsten Fall monatelang auf Sport verzichten zu müssen.
Wann kann ich wieder ins Training einsteigen?
Als grobe Faustregel gilt: pro Krankheitstag einen sportfreien Tag, wenn du dich wieder gesund fühlst. Bei einem zu frühen Wiedereinstieg ins Training riskierst du einen Rückfall und wirst so mehr Trainings verpassen, als wenn du dich gleich etwas mehr erholst und wieder mit Energie ins Training einsteigst.
Mehr Infos zu Fieber, den häufigsten Infektionskrankheiten und Training bekommst du auch bei sportmedregio.ch.
Hör auf deinen Körper, dann weisst du in der Regel schon, was richtig für dich ist!
Gegen einen Start würde jetzt nur noch sprechen, wenn dich ernsthaft verletzt hast oder in den letzten Tagen krank warst. Halb krank zu trainieren erachten wir nicht als sinnvoll (
In der Vorbereitungsphase hattest du genügend Zeit, dein ideales Frühstück für den Wettkampftag zu finden. Bitte keine Experimente mehr so kurz vor dem Start. Generell sollte es kohlenhydratreich und leicht verdaulich sein. Weissbrot, Zopf, Toast mit Honig oder Marmelade sind bei Läufern dafür recht beliebt. Falls Kaffee zu deinem fixen Morgenritual gehört, musst du nicht
Kurz und knackig – nochmals auf Tempo kommen
Vorsicht bei Eisglätte: andere Schuhe oder Laufstil?








Natürlich kannst du mit der richtigen Zeitwahl und Streckenplanung der grössten Hitze ausweichen. Statt in der brütenden Mittagsonne zu laufen, sind die frühen Morgen- oder die späten Abendstunden sicherlich angenehmer. Muss es doch am Mittag sein, verlege die Route in einen kühlenden Wald oder laufe zumindest wenn immer möglich im Schatten.
Bei den aktuell doch eher hohen Temperaturen ist ausreichend trinken vor, während (falls länger als eine Stunde trainiert wird) und nach dem Training wichtig. Am besten verteilst du die Flüssigkeitsaufnahme über den ganzen Tag. Dein Körper braucht einige Zeit für die Hydrierung und kann pro Stunde nur ca. 4 bis 8dl Flüssigkeit aufnehmen. Mehr musst du also pro Stunde Training auch nicht dabei haben.
Am einfachsten ist es, die Flasche in der Hand zu tragen. Der Nachteil ist hier, dass es die „Handarbeit“ etwas stören kann (schliesslich geben die Arme den Beinen den Takt vor). Mit einem Hüftgürtel hast du die Hände wieder frei und kannst oft auch noch etwas Proviant, Handy etc. verstauen. Falls der Gurt nicht richtig sitzt, kann die hüpfende Flasche aber zu einem richtigen Ärgernis werden. Solltest du mal mehrere Stunden unterwegs sein oder sowieso einen Rucksack mitnehmen müssen, gibt es auch eine breite Auswahl an Rucksacktrinksystemen (mit oder ohne Staumöglichkeiten). Was für dich selber am besten funktioniert, musst du etwas ausprobieren. Natürlich kannst du die Strecke auch einfach entlang von Brunnen planen 😉
Auch wenn es heiss ist und der Hunger deswegen ev. nicht so gross ist, schau dass du über den Tag genügend Energie für dein Training zu dir nimmst – mit leerem Tank trainiert es sich schlecht. Du kannst die Energie zumindest teilweise auch flüssig zuführen. Falls du nicht auf die üblichen Sportgetränke zurückgreifen möchtest, kannst du dir auch selber eines herstellen. Hier ein